Lajen In Südtirol auf ca. 1100 Meter Seehöhe

17. März 2018 (Tagesausflug) 

Walther von der Vogelweide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lajen gehört zu jenen Orten, die als Geburts- und/oder als Wohnort von Walther von der Vogelweide diskutiert werden. Für Lajen ist dies mit der überregionalen Bekanntheit seiner Vogelweiden daraus zu begründen, dass das Lajener Ried, in dem sich Vogelweiden finden, in landschaftlicher Nähe und Verbindung zum Ort Waidbruck steht. Waidbruck war bis zur Eröffnung des Kunterswegs durch die Eisackschlucht (um 1314) eine Schlüsselstelle an der so genannten Kaiserstraße. Viele Reisende, Kaufleute, Pilger und geistliche Herren kamen hier vorbei. Auch die Besitzungen des Hochstiftes Augsburg und des Bistums Freising in Lajen sorgten für viel Mobilität. Bischof Wolfger von Passau, ein Förderer Walthers, hat seine Durchreise auf dieser Route dokumentiert. Der Name Waidbruck geht auf die Verbindung zu den angrenzenden Weiden zurück und legt aus der topografischen Besonderheit dieser Gegend einen Zusammenhang mit den Vogelweiden nahe. Das Indiz dafür, dass „von der Vogelweide“ als Herkunftsbezeichnung gelesen werden kann, schließen das Lajener Ried als Herkunfts- und/oder Aufenthaltsort Walthers nicht aus.

In Lajen werden in unregelmäßigen Abständen unter reger Beteiligung örtlicher Vereine und Geschäfte Wandertage und Umzüge mit dem Motto „Walther von der Vogelweide“ veranstaltet, zuletzt als 4. Wandertag („Marcia“) am 26. Juli 2014. [3] In Lajen gibt es auch eine Von-der-Vogelweide-Straße.

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